Bis zu 500 Euro im Haushalt sparen – wenn Sie diese Tipps beherzigen


FOCUS-Online

Nicht ausruhen auf den drei Prozent Mehrwertsteuer-Ersparnis: Wer seine Rechnungen für Heizöl, Gas und Strom weiter drücken will, sollte jetzt aktiv werden. Da geht noch viel mehr.

Seit 1. Juli ist die Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent gesunken, das sorgt bis zum Jahresende auch für Entlastung – sei es beim Tanken, Heizen oder der Stromrechnung. Verbraucher sollten sich aber nicht mit den paar Euro Ersparnis durch die niedrigere Mehrwertsteuer zufriedengeben, rät Hans Weinreuter, Energieexperte der Verbraucherzentrale Rheinpfalz: „Da ist noch mehr drin.“

Aktuell gibt es beste Sparchancen für Besitzer von Ölheizungen. Der Heizölpreis ist in diesem Sommer so günstig wie seit 15 Jahren nicht mehr. Auch Gas- und Stromkunden sowie Autobesitzer können mit cleverer Strategie noch einiges rausholen. Alles in allem sind im zweiten Halbjahr bis zu 500 Euro Ersparnis pro Haushalt drin, ist Hermann-Josef Tenhagen vom Online-Ratgeberportal „Finanztip“ überzeugt. 2021 stehen schon wieder Teuerungsrunden an.

Da ist noch mehr drin! Strom- und Gaskosten senken!

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Der Ausstoß von Kohlendioxid kostet von 2021 an Geld. Die Einnahmen will der Staat wieder an die Bürger ausschütten – über den Strompreis.

Fünf Monate nach Inkrafttreten des Klimaschutzgesetzes hat das Kabinett den erhöhten CO₂-Preis auf den Weg gebracht. Die Ministerrunde billigte eine stufenweise ansteigende Bepreisung klimaschädlicher Treibhausgase, wie Umweltministerium und Wirtschaftsministerium gemeinsam mitteilten.

Das geschieht über den Handel von Verschmutzungszertifikaten für die Bereiche Gebäude und Verkehr: Im Januar 2021 startet dieser mit 25 Euro pro Tonne CO₂. Das entspricht den Angaben nach brutto sieben Cent pro Liter Benzin, acht Cent pro Liter Diesel, acht Cent pro Liter Heizöl und 0,5 Cent pro Kilowattstunde Erdgas.

Im Jahr 2022 soll der CO₂-Preis 30 Euro betragen, ein Jahr später 35 Euro, 2024 wiederum 45 Euro und 2025 schließlich 55 Euro. Von 2026 an soll der Zertifikatepreis durch Versteigerungen zustande kommen. Dabei ist für 2026 ein Preiskorridor von 55 Euro bis 65 Euro pro Tonne CO₂ vorgegeben.

Ursprünglich hatte die Bundesregierung geplant, mit einem CO₂-Preis von zehn Euro einzusteigen. Bei Verhandlungen mit den Bundesländern im Vermittlungsausschuss wurde dieser auf Druck der Grünen angehoben.

Um die Bürger dabei zu entlasten, soll beim Strompreis die sogenannte EEG-Umlage gesenkt werden. Über die Umlage finanzieren Stromkunden den Ausbau der erneuerbaren Energien mit. Das Kabinett hat nach Angaben der Ministerien nun eine Verordnung beschlossen, damit Einnahmen aus dem nationalen Emissionshandel zur Entlastung der EEG-Umlage eingesetzt werden können.